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Werkrealschule
Frankenhardt
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| Die Projektprüfung in Klasse 9 | |||||||
Bei
der Projektprüfung sollen die Schüler gemeinsam mit zwei oder
drei Mitschülern in einer Gruppe ein Projekt planen (vorbereiten),
durchführen und präsentieren. Auch wenn dieses Projekt im Rahmen
einer Gruppe durchgeführt wird erhält jeder Schüler eine
individuelle Beurteilung. Die Projektprüfung erstreckt sich üner
einen Zeitraum von drei Wochen. Wie Sie der Übersicht entnehmen können, besteht die Projektprüfung aus drei Teilen bzw. Phasen. |
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| Die Vorbereitungsphase | |||||||
| In der Vorbereitungsphase werden von den Schülern alle für die Durchführung erforderlichen Vorbereitungen getroffen. Hierzu gehören u.a. folgende Punkte | |||||||
| Jede
Gruppe fertigt eine Projektbeschreibung an. Diese umfasst das Thema des Projektes, die Namen der Mitwirkenden, eine inhaltliche Strukturierung und die Ziele des Projektes, ggf. einen Finanzierungsplan und die Betreuenden Lehrkräfte (immer zwei). |
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| Jedes Gruppenmitglied legt eine Projektmappe an. Die Gestaltung und der Aufbau dieser Mappe unterliegen der Verantwortung der Schülerin/des Schülers. Diese Mappe soll sowohl das Ergebnis als auch den Prozess des Projektes dokumentieren. Dazu gehört beispielsweise, dass ein Wochenarbeitsplan für die Durchführungswoche erstellt wird. | |||||||
| In dieser Woche muss das Projekt auch von der Schulleitung genehmigt werden. Fallen Kosten an, die von der Schule übernommen werden sollen, ist bei der Projektgenehmigung ein Kostenvoranschlag abzuliefern. | |||||||
| Alle vorbereitenden Maßnahmen für die Durchführung des Projektes werden getroffen. Dazu gehören Informationsbeschaffung, Angebote einholen, Material einkaufen, usw., also zeitaufwändige Vorbereitungsmaßnahmen. Die vorbereitenden Maßnahmen hängen natürlich vom eigentlichen Projektthema ab. | |||||||
Wichtig: Während
der Vorbereitungsphase findet von Dienstag bis Freitag (fast) regulärer
Unterricht statt. Die Schüler haben Dienstag bis Freitag lediglich
die 5. und 6. Stunde zur Verfügung. In dieser Zeit werden sie von
den für die Projektgruppe zuständigen Lehrkräften betreut.
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Die Durchführungsphase |
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| Der Tag beginnt um 7.45 Uhr mit einer kurzen Teamsitzung der Gruppe. Zuerst wird besprochen, was laut Wochenarbeitsplan auf dem Tagesprogramm steht, die Aufgaben werden innerhalb der Gruppe verteilt und eine der betreuenden Lehrkräfte wird über den geplanten Tagesablauf informiert. Hierzu zählt auch, in welchem Raum und bis zu welcher Zeit sich die Gruppe in diesem Raum aufhält. Dann erst beginnt die eigentliche Arbeitsphase. | |||||||
| Am Ende eines Arbeitstages erfolgt erneut eine kurze Teamsitzung, in welcher der Tag reflektiert wird. Die Gruppe zieht eine Bilanz zwischen dem, was sie an diesem Tag erreichen wollte, und dem, was sie dann tatsächlich erreicht hat. Wichtig sind auch die Gründe für eine eventuelle Nichterreichung des Tagesziels. | |||||||
| An jedem Tag ist von jedem Schüler aller Gruppen ein Tagesbericht anzufertigen. Diese Berichte sind keine Gemeinschaftsberichte, sondern individuell geschilderte Erlebnisse und Erfahrungen. Die Gestaltung dieser Tagesberichte unterliegt der Verantwortung eines jeden Schülers. Insbesondere auf die Berichte wird in der Reflexionsphase (s. unten) zurückgegriffen. | |||||||
| In dieser Woche muss auch die Präsentation des Projektes für die nachfolgende Woche geplant und entwickelt werden. | |||||||
| Die Projektmappen sollten am auf die Durchführungswoche folgenden Montag den beurteilenden Lehrkräften abgegeben werden. | |||||||
Wichtig: Die betreuenden Lehrkräfte müssen stets informiert sein, wo sich die Gruppe wie lange aufhält. Das Verlassen des Schulgeländes, etwa um fehlende Materialien zu beschaffen, ist grundsätzlich möglich, jedoch nicht ohne die Genehmigung einer betreuenden Lehrkraft. |
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| Die Präsentationsphase | |||||||
| Die Präsentationen finden möglichst dann statt, wenn die betreuenden Lehrkräfte keinen Unterricht haben. Es ist darauf zu achten, dass Unterrichtsausfall und Vertretungen vermieden werden. | |||||||
| Zu den Präsentationen dürfen außenstehende Personen eingeladen werden. Auch Mitschüler können eingeladen werden, sofern dies begründet werden kann, d.h. ein Mitschüler darf dann eingeladen werden, wenn er zu einem Personenkreis gehört, der durch dieses Projekt angesprochen werden soll. | |||||||
| Im Anschluss an die Präsentation findet ein sog. Reflexionsgespräch statt. In diesem Gespräch können und sollen die Schüler den erlebten Prozess der Projektprüfung selbstkritisch hinterfragen und beurteilen. Die Schüler berichten über entstandene Schwierigkeiten, andere Lösungswege und beurteilen ihre Arbeit. | |||||||
| Im Anschluss an dieses Gespräch legen die beurteilenden Lehrer die Endnote fest. Jeder Schüler darf im Anschluss seine Note erfahren. | |||||||
| Die Beurteilung | |||||||
| Die Beurteilung erfolgt auf mehreren Ebenen. | |||||||
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| Außer
der fachlichen Kompetenz, die bisher bei der Bewertung bei den schriftlichen
oder mündlichen Prüfungen im Vordergrund steht, werden bei der
Projektprüfung weitere Kompetenzen gleichrangig bewertet: die methodische,
die personale und die soziale Kompetenz der Schüler. Bei der personalen Kompetenz geht es um grundlegende Fähigkeiten wie z. B. Zuverlässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer, Sorgfalt, aber auch Selbstständigkeit, Kreativität, Flexibilität und Fähigkeit zur Kritik und Selbstkritik. Die soziale Kompetenz beinhaltet Fähigkeiten wie Kooperations- und Teamfähigkeit, Höflichkeit, Freundlichkeit und Konfliktfähigkeit. Schließlich spielt bei der Projektprüfung noch die methodische Kompetenz eine Rolle, die z.B. die sinnvolle und effektive Planung eines Projekts, die Organisation und auch die Beherrschung von Lern- und Präsentationstechniken umfassen kann. Beurteilungszeitraum: Der Beurteilungszeitraum der Projekte erstreckt sich über alle drei Phasen der Projektprüfung. Da die Projekte oft sehr verschieden sind, ist eine Beurteilung nicht ohne Weiteres mit einer anderen zu vergleichen. Um dennoch eine faire und möglichst objektive Beurteilung zu gewährleisten, wird ein Beurteilungsraster angewandt, an dem sich alle beurteilenden Lehrkräfte orientieren. Es ist allen Schülerinnen und Schülern bekannt. Ziel der Projektprüfung: Die Schüler sollen zeigen, was sie in unserer Schule in den oben dargestellten Bereichen gelernt haben. Die Worte eines engl. Philosophen und Sozialwissenschaftlers namens Herbert Spencer (1820-1903) fassen dies nochmals passend zusammen: "Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln." In diesem
Sinne wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern viel
Erfolg und gutes Gelingen bei der Projektprüfung. Für Fragen
stehen wir gerne zur Verfügung. |
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| Hinweis: Dieses Infoschreiben über die Projektprüfung finden Sie auch im Downloadbereich hier. | |||||||
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©
2008 HSWRS Frankenhardt
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